Westernhagen - Hottentotten Tour 2012

Datum14.09.12
Preise70,00€ - 93,00€
Beginn des Vorverkaufs: 22.10.2011
Preise im Internet inkl. einer Buchungsgebühr
Ticket-Hotline: 0208 - 82 000
 
Datum
Uhrzeit
Einlaß
Preise
 
14.09.2012
20:00 - 23:00
18:30
70,00€ - 93,00€
Marius Müller-Westernhagen dreht die „Hottentottenmusik“ auf: Live-CD ab sofort – Im September 2012 für sieben Konzerte auf Tour!

2010 kam Marius Müller-Westernhagen nach langer Pause sehr zur Freude seiner Fans auf ausgedehnte Arena-Tour, neues Album und hervorragende Rock- und Bluesmusiker in der Band inklusive! Die Live-CD dazu, „Hottentottenmusik“, ist nun endlich erhältlich und die nächste frohe Kunde gleich dazu: 2012 will Westernhagen es wieder wissen und kommt im September auf Hottentotten Tour nach Leipzig, Oberhausen, Köln, Mannheim, Hannover, Berlin und Hamburg. Der Vorverkauf für diese Konzerte beginnt am 22.10., 09:00 Uhr – ein offizieller Pre-Sale startet ab 19.10., ab 09:00 Uhr bei CTS und unter www.eventim.de und bei Einkauf Aktuell unter www.einkaufaktuell.de.

Doch zunächst ein Blick auf die großen Live-Werke von Marius Müller-Westernhagen: „Keine Zeit“ und „Live“ sind berauschende Dokumente jener Mega-Partys, die Westernhagen in den 80ern und 90er-Jahren mit seinen Fans in den großen Arenen und Stadien der Republik zu feiern pflegte. Es gibt diese Platten, und es ist gut, dass es sie gibt. Aber: ihnen ist nichts hinzuzufügen, das Kapitel Stadion Rock ist erzählt. Was hingegen bis heute fehlte, ist die feinsinnige musikalische Tiefe, die den Live-Künstler Marius Müller-Westernhagen auch stets ausgemacht hat. Eine Lücke, die jetzt geschlossen wird - mit dem neuen Live-Album „Hottentottenmusik“. Wenn es ein Zitat des Künstlers gibt, das am besten die hinter dem Album stehende Idee umreißt, dann ist es wohl dieses hier: „Auf der Bühne habe ich mich als Sänger dieser Band gefühlt und wurde auch von den Musikern so akzeptiert. Da steckt sehr viel Liebe drin.“ In der Tat ist „Hottentottenmusik“ eine demokratische Bandplatte geworden. Und das ist die ganz logische Folge einer Entwicklung, die sich auf der Tournee zum letzten Studio-Album „Williamsburg“ ergeben hat. Natürlich stand Westernhagen bei diesen Konzerten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Aber auf sehr natürliche Weise als Frontman einer klassischen Rock‘n‘Roll-Band.

Mit dem texanischen Gitarristen Brad „Buck Wild“ Rice wurde der Anfang für die hervorragende Tourband gemacht. In den Achtzigern gründete Rice dann die Band The Accelerators und spielte später unter anderem mit Ryan Adams, Son Volt, Steve Wynn und Keith Urban zusammen. Sich selbst bezeichnet Rice als „den Earl Slick des Country“. Dann kam Bassist John Conte ins Spiel. Southside Johnny, Peter Wolf, David Bowie - nur einige der Stationen in der Karriere des New Yorkers. Neben seiner Erfahrung brachte Conte einen weiteren Trumpf ins Spiel: Der Bassist war bereits bestens eingespielt mit dem neuen Schlagzeuger der Westernhagen-Band, dem aus Phoenix, Arizona stammenden Aaron Comess. Nachdem er in den 90er-Jahren mit den Spin Doctors Abermillionen von Platten verkaufte, vergeht bis heute praktisch kein Tag, an dem Comess nicht mit Joan Osborne oder irgend einem anderen Top-Musiker auf der Bühne steht.

Hinzu kam noch der bewährte Gitarrist und Violinist Markus Wienstroer. Der gebürtige Düsseldorfer gründete einst mit Peter Hein (Fehlfarben) die Band Family Five und arbeitet bereits seit den späten Neunzigern mit Westernhagen zusammen.

Nicht zuletzt gehört die Sängerin Della Miles seit einigen Jahren zur Westernhagen-Familie. Sie und Alan Clark (Hammond Organ, Keyboards), Frank Mead (Saxofon, Harmonica, Percussion, Flute) sowie der Background-Sänger Ron Jackson komplettierten auf der „Williamsburg“-Tournee ein Line-up der absoluten Sonderklasse.

Und so ist „Hottentottenmusik“ nicht zuletzt ein Geschenk an diese großartige Band geworden: „Dass ich mit solchen Leute arbeiten durfte wie bei „Williamsburg“ und jetzt auf der Tour, das hätte ich mir vor zehn Jahren noch gar nicht vorstellen können“, sagt Westernhagen, „ich hätte früher nie gedacht, dass die überhaupt mit mir reden würden.“

Bei der Songauswahl ging es dann darum, auch mal einige Songs in den Mittelpunkt zu stellen, die sonst oft ein bisschen im Schatten der ganz großen Megadinger standen. Natürlich sind „Mit 18“ und „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ drauf, aber gerade diese Songs gehen auf spielerische Weise in Chicago-Blues-Jams der Sonderklasse auf, weswegen Letzterer hier auch konsequent „Pfefferminzblues“ heißt. Außerdem gibt es weniger offensichtliche Klassiker wie „Lichterloh“ aus „In den Wahnsinn“. „Wie dieser Song bei der letzten Tour gefeiert wurde, das war beeindruckend“, sagt Westernhagen immer noch ungläubig kopfschüttelnd. Und dieses Kopfschütteln ist vielleicht der Schlüssel zu der extremen Energie und Leidenschaft auf „Hottentottenmusik“. Kaum zu glauben, aber Marius Müller-Westernhagen hat sich auch nach mehr als 40 Jahren im Musikgeschäft noch die Begeisterungsfähigkeit eines kleines Jungen beibehalten. Und das hört man.

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